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Geschichte der Gemeinde

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts waren die Evangelischen, die in den Vororten um den damaligen innerstädtischen Bereich von Koblenz herum lebten, der in der Altstadt gelegenen Florinskirche mit ihren zwei Pfarrstellen zugeordnet. 1901-1904 wurde für den innerstädtischen Bereich eine weitere Kirche gebaut, die Christuskirche, und 1906 zusätzlich eine dritte Pfarrstelle eingerichtet. Nachdem man 1945/46 eine Änderung der Pfarrbezirksgrenzen vorgenommen hatte, um der sich wandelnden Stadtentwicklung gerecht zu werden, kam 1956 eine vierte Pfarrstelle hinzu, bis schließlich Anfang der 60er Jahre erstmals eine Pfarrstelle geschaffen wurde, die ausschließlich für die Betreuung der Orte Metternich, Güls, Bubenheim, Rhens und Kapellen bestimmt war (die sog. "Diaspora-Pfarrstelle").

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Eine eigene evangelische Kirche hatte es in den nördlich der Mosel gelegenen Vororten bis dahin nur in Metternich gegeben, wo Ende des 19. Jahrhunderts die sog. "Zieglerkirche" in der Trierer Straße errichtet worden ist (Einweihung im Jahr 1898). Aufgrund des kontinuierlichen Bevölkerungswachstums in Koblenz im Verlauf des 20. Jahrhunderts - die Zahl der Evangelischen entwickelte sich von 10.000 im Jahr 1900 auf 30.000 im Jahr 1970 - wurde der Bau weiterer evangelischer Gemeindezentren und die Einrichtung zusätzlicher Pfarrstellen in allen Stadtteilen notwendig.

 

 

 

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So wurde in Neuendorf 1957/58 ein neues Gemeindezentrum mit Kirche (sog. "Flüchtlingskirche") und Kindergarten erbaut. In Güls und in Bodelschwingh-Lützel wurden 1966 gleich zwei neue Gemeindezentren mit Kirchen errichtet (übrigens am selben Tag, am 11.12., eingeweiht vom damaligen Präses Joachim Beckmann höchstpersönlich). Schon im Jahr 1962 wurden vier weitere Pfarrstellen in Koblenz eingerichtet, so dass seitdem für das Stadtgebiet nördlich der Mosel je eine Pfarrstelle für die Bezirke Metternich-Güls, Bodelschwingh-Bubenheim und Neuendorf-Rheindörfer zur Verfügung stand.

 

 

Zuletzt hat die Kirchengemeinde Anfang der 80er Jahre in Kesselheim in der Kurfürst-Schönborn-Straße Räumlichkeiten erworben und zu einem Gottesdienst- und Gemeinderaum umgebaut, nachdem sie zuvor jahrelang das Jugendhaus der katholischen Gemeinde nutzen durfte. Die Einweihung des Kesselheimer Gemeinderaums fand im Jahr 1982 statt, im Jahr 2001-2002 wurden dort Umbau- und Renovierungsarbeiten durchgeführt.

[Text von Pfr. Wolfgang Hüllstrung]

 

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Samstag, 18. November 2017
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.

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Gott spricht:
Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.

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Bob Stevenson
StudeStudent

Predigtsplitter

„Jesus heilt einen, der nicht dazu gehört. Er stellt die Mauern seiner Zeit in Frage. Das gibt uns Hoffnung.
Denn auch die Mauern, an die wir uns gewöhnt haben und mit denen wir leben, werden in Frage gestellt.
All diese Trennungen und Gefängnisse werden keinen Bestand haben.“

Aus einer Predigt zu Johannes 4,46-54 von Tillmann Böhme

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