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Partnerschaft mit der Kirchengemeinde Luckau

Partnerschaftsbegegnung mit Jugendgruppe aus Luckau

Vom 25.-27. Januar 2013 war eine Gruppe von Jugendlichen aus Luckau in der Kirchengemeinde Koblenz-Lützel zu Gast sein. Nähere Informationen zu dem Verlauf des Treffens erhalten Sie bei Pfarrerin Braun-Miksch.

Ereignisse der jüngeren Vergangenheit:

Vom 7.-10. September 2012 fand die Partnerschaftsbegegnung in Luckau statt. Ein interessantes Besuchsprogramm wurde von den Luckauern dafür vorbereitet und bescherte den Gästen aus Koblenz unvergessliche Eindrücke.

Im Februar 2012 fuhren 17 Konfirmandinnen und Konfirmanden und 5 jugendliche Mitarbeiter aus der Gemeinde Koblenz-Lützel unter Leitung von Frau Pfarrerin Braun-Miksch zum verabredeten Gegenbesuch nach Luckau.

Vom 1.-4. Juli 2011 fand die Partnerschaftsbegegnung in Koblenz statt. Schwerpunkt war der Besuch des ökumenischen Kirchenprojekts "Kirche auf der BuGA". Unsere Gastgeberinnen und Gastgeber aus Koblenz durften 35 Gäste aus Luckau begrüssen.

Im Februar 2011 haben Pfarrerin Strauch aus Luckau und Pfarrerin Braun-Miksch aus Lützel erstmals mit ihren Konfirmandengruppen ein gemeinsames Konfirmandenwochenende zum Thema "Glaubensbekenntnis" durchgeführt. Das Treffen fand in Koblenz-Güls statt.

Wie kam es zu dieser Partnerschaft?

Bereits kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges, als die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten gezogen wurde, übernahmen Kirchengemeinden in der Bundesrepublik Patenschaften zu Kirchengemeinden in der DDR. Der damaligen Evangelischen Gemeinde Koblenz wurde die Gemeinde Luckau in der Niederlausitz zugeordnet.
Diese Patenschaften waren zunächst eher auf materielle Hilfe für die Kirchen im östlichen Teil Deutschlands ausgelegt. Persönliche Begegnungen fanden ab den 70er Jahren dennoch unter schwierigen Bedingungen (meist nur in Ostberlin) immer öfter statt. Die Beziehungen blieben trotz der widrigen Verhältnisse im Grenzverkehr lebhaft und entwickelten sich schließlich immer mehr zu echten Partnerschaften, nachdem die materielle Not in der ehemaligen DDR gemildert wurde.  Immer öfter reisten Delegierte der westlichen Gemeinden zu Besuchen in die östlichen Gemeinden.

Wie vollzog sich die Entwicklung nach der Wiedervereinigung? Wie geht es weiter?

Mit dem Fall der innerdeutschen Grenze wurden aus Paten Partner. Neue Beziehungen zwischen den beteiligten Familien wurden geknüpft. Die Begegnungen im Rahmen der Partnerschaft -jetzt in beiden Richtungen möglich- wurden zahlreicher. Es fanden und finden jährlich Besuche von Gemeindegliedern statt, wechselweise einmal in Koblenz und einmal in Luckau, u.z. jeweils an einem verlängerten Wochenende über die Zeit von freitags bis montags. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesen Begegnungen schwankt zwischen 10 und 20 Personen. Alle Gäste hier wie dort werden in Familien untergebracht. Bei jedem Treffen wird über besondere Ereignisse im Gemeindeleben berichtet. Der gemeinsame Gottesdienst ist selbstverständlich. Neben dem Austausch über kirchliche und theologische Themen wird auch ein kleines touristisches Programm angeboten, denn im gemeinsamen Erleben von Neuem liegt auch die Chance zum besseren „Einander-Kennenlernen".

Was sind die Ziele der Partnerschaft?

  • Die Besinnung auf den gemeinsamen Glauben in einer immer stärker säkularisierten Gesellschaft.
  • Der Austausch über die Situation und Problemanzeigen der Kirchengemeinden.
  • Knüpfen und Festigen menschlicher Kontakte.  Vielleicht kann die Partnerarbeit zum Abbau der „Mauer in den Köpfen" beitragen.

Wer trägt die Partnerarbeit?

In Koblenz besteht ein kleiner Arbeitskreis, dem Gemeindeglieder aus den Gemeinden Karthause, Lützel und Mitte angehören. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die gegenseitigen Besuche und Begegnungen weiterleben zu lassen. Die theologische Begleitung des Arbeitskreises hat Herr Pfarrer Martin Pietsch übernommen.
Interessierte Gemeindeglieder sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen.
Ansprechpartner sind Pfarrer Martin Pietsch und Frau Susanne Kröber-Radermacher..

Wo liegt Luckau?

Luckau ist eine Stadt von 7.000 Einwohnern in der Niederlausitz am westlichen Rand des Spreewaldes. Sie liegt in reizvoller Umgebung etwa 80 Kilometer südlich von Berlin. Die St. Nikolai-Kirche, eine gewaltige Hallenkirche der Backsteingotik aus dem 13. bis 15. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Stadt. Sie gehört mit zu den schönsten und größten Stadtkirchen der Mark Brandenburg. In der Kirche finden regelmäßig Orgelkonzert statt, zu denen Besucher von weither kommen.
Außerdem gibt es einen großen Marktplatz mit klassizistischem Rathaus und prächtigen Bürgerhäusern aus dem 17 Jh.

Mehr über die Evangelische Kirchengemeinde Luckau in Brandenburg finden Sie hier >>>

[Wolfgang Hüllstrung]

 

 

Gemeindebüro

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Termine

Termine und Veranstaltungen finden Sie im Gemeindebrief 

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„Jesus heilt einen, der nicht dazu gehört. Er stellt die Mauern seiner Zeit in Frage. Das gibt uns Hoffnung.
Denn auch die Mauern, an die wir uns gewöhnt haben und mit denen wir leben, werden in Frage gestellt.
All diese Trennungen und Gefängnisse werden keinen Bestand haben.“

Aus einer Predigt zu Johannes 4,46-54 von Tillmann Böhme

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