Wer einen erlebnisreichen und froh machenden Gottesdienst an Ostern suchte, konnte ihn in der evangelischen Kirche Güls auf dem Berg zwischen Karl-Möhlich-Strasse und Steinebirker-Weg finden.
Pfarrerin Vera Rudolph hielt Kinder und Erwachsene mit einem Memory Spiel in neugieriger Spannung. Als die Memory Karten von allen Gottesdienstbesuchern gefunden waren, brachten Kinder zusammen was zusammen passt. Dabei erfuhren sie ganz nebenbei etwas über Wachsen, Werden, Verändern: aus Samen wachsen Blumen, aus einer Kaulquappe entsteht ein Frosch und eine Raupe entwickelt sich zum Schmetterling.

Aus der Ostergeschichte, die Vera Rudolph erzählte wurde eine Erzählung an der alle beteiligt waren.
Hochkonzentriert machten Jung und Alt gemeinsam die entsprechenden Geräusche und Klänge hörbar, die Vera Rudolf noch mit bunten Tüchern sichtbar werden lies. Es rauschte und klang von dunklen bis hellen Farben im Gottesdienst, alle Klänge, nur gezaubert durch Hände. So wurde die Osterbotschaft von Tod und Auferstehung von Traurigkeit und Osterfreude erlebbar. Freude und Begeisterung standen in jungen und älteren Gesichtern.
Rolf Zuckowskis Lied Frohe Ostern leitete über zum Brunchen und Ostereier suchen und finden.
Da waren mit der Tatkraft der evangelischen Jugend blitzschnell Tische und Stühle für das gemeinsame Essen in der Kirche aufgestellt.
Genauso wie ein reichhaltiges Büffet mit süssen und herzhaften Gaumenfreuden und bunten Eiern zum Ditschen. Die Leichtigkeit von Frühling und Auferstehung boten sie in einer selbstgemachten Spargelcremsuppe und frischem, bunten Obstsalat an.
Im Garten wurden Eier gesucht und gefunden und für den Heimweg in Rucksäcke gepackt.
Wer wollte konnte hier ein Ostererlebnis finden.
Ein dicker Dank gilt Presbyter Sebastian Aslbach, der mit den älteren Jugendlichen vor Ort die Jugendarbeit zusammenhält, in der er selbst groß geworden ist. Dominik, Janis, Sarah, Marie, Paul und Max haben den Tisch gedeckt zusammen mit vielen helfenden Händen, die am Abend vorher die Spargelcremesuppe, den Obstsalat und die bunten Platten beststückt und so für das leibliche Wohl aller gesorgt haben. Wie so oft mit Tatkraft, Hand, Herz und Verstand.
Text und Fotos: Gabi Kiefer


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