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Ostern findet statt!

Anders als sonst, anders als gedacht. Aber Ostern findet statt.

altar bodel ostern 20

Der Altar im Evangelischen Gemeindezentrum Bodelschwingh

 

Dass Ostern anders sein kann, war schon immer so. Die ersten Ostermenschen feierten mit Furcht und Zittern. Die Frauen auf dem Heimweg vom leeren Grab sagten niemandem etwas. Die Jünger hatten sich ängstlich eingeschlossen.

Aber Ostern findet statt, auch ohne, dass Jünger erst einmal etwas dazu getan hätten. Denn Ostern kommt von außen. Die Jünger hatten die Türen noch verschlossen, da war Jesus längst lebendig, und Ostern fand statt. Von außen kommt Jesus zu den Seinen hinein und sagt ihnen die erlösenden Worte: „Friede sei mit euch!“

Ostern ist das Fest gegen die Angst. Darum ist es auch besonders schmerzlich, dass unsere Ostergemeinschaften in diesem Jahr so anders aussehen. Aber auch wenn wir uns nicht in unseren Kirchen und Gemeindehäusern versammeln durften, siegt das Leben gegen unsere Angst. Denn von allen Seiten umgibt Gott uns (und kein Virus). Der Tod behält auch in diesem Jahr nicht das letzte Wort. Aus der Erinnerung an das erste Osterfest erwächst für uns die Verheißung, dass Gott auch heute und in Zukunft neues Leben schenken wird. Unendlich wertvoll ist ihm jeder Mensch, keinen von uns lässt er los, niemanden gibt er verloren. Denn Ostern findet ja statt.

Dies bezeugen Bibel und Kirche seit beinahe 2000 Jahren. Dies bezeugen auch heute Menschen, die jetzt hilfreich am Werk sind, die für andere da sind, die ihre Zeit und ihre Arbeit, ihr Geld und ihre Fantasie, ihre Kraft und ihre Liebe für andere aufbringen. Dies bezeugen alle, die den Mut nicht sinken lassen und die ihre Herzen nicht verschließen aus Furcht. Dies bezeugen alle, die auch jetzt Wege finden zum Zuhören, zum Nahe sein, zum Gratulieren, zum Mitfühlen und Erinnern. Dies bezeugen alle, die ihre Hände falten. Ihnen gilt unser Dank!

Sie alle werden so zu Protestleuten gegen den Tod, wie Christoph Blumhardt das einmal formuliert hat. Sie alle sagen nein zum Tod in seinen verschiedenen Gestalten. Sie alle geben Gott recht, der als erster nein gesagt hat zum Tod. Sie alle zeigen, dass die Osterhoffnung kein leeres Gerede ist.

Mehr denn je sind jetzt Ostermenschen gefragt. Wir können es sein. Denn Ostern findet statt. Es hat grade erst begonnen.

Im Namen des Presbyteriums wünsche ich uns allen gesegnete Ostern.
Tillmann Böhme

 

Andacht Ostersonntag | 12.04.2020

 

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

(Johannes 20, 24-29)

Endlich Ostern! Aber immer noch in sozialer Distanz.

Wir suchen nach Glauben und Lebenshoffnung, an diesem Osterfest ganz besonders.
Mit Gedanken zu einer Geschichte aus unserer Bibel und mit Musik gestalten wir unsere kleine Osterfeier in der Evangelischen Kirche Güls.
Als Lieder erklingen „Und ein neuer Morgen“ (WortLaute 118) und „Er ist erstanden, Halleluja““ (EG 116, 1,3-4).

Vielen Dank an Sebastian Alsbach und Guido Höfer für die Technik, an Gabriele Kiefer, Kerstin und Dominik Henneke für die Musik und Viola Pergjoka für die Vorbereitung des Altars.

Herzlich grüßen wir alle, die in Gedanken mit uns verbunden sind,
Ihre Beate Braun-Miksch und Ihr Andreas Miksch

 

 

Unsere Glocken – schweigen und läuten

Bis zum heutigen Gründonnerstag läuten die Glocken in unserer Gemeinde wie in den letzten Tagen:
Im Turm am Gemeindezentrum Bodelschwingh um 12.00 Uhr, in Metternich und in Güls um 19.30 Uhr.
Zum Mutmachen, zur Unterstützung, als Dank, als Einladung zum Innehalten, zum Gebet.

Am Karfreitag und am Karsamstag schweigen alle Glocken.

Am Ostersonntag werden die Glocken in Bodelschwingh, Metternich und Güls um 12.00 Uhr läuten,
am Fest der Auferstehung Jesu, in Verbundenheit mit der ganzen Kirche, als Zeichen der Hoffnung für unsere Welt.

Ab Ostermontag läuten wir dann wieder wie zuvor.

Beim Schweigen und Läuten möge Gott uns begleiten.

Alles Gute, Ihr Andreas Miksch

am Gründonnerstag, 9. April 2020

 

Ostern fällt nicht aus!

Ostergrüße der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Lützel

 

OsternfindetstattDie Ostergeschichte

Und als der Sabbat vergangen war,
kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des
Jakobus, und Salome wohlriechende Öle,
um hinzugehen und ihn zu salben.

Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche,
sehr früh, als die Sonne aufging.
Und sie sprachen untereinander:
Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?

Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.
Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen
Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich.

Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht!
Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten.
Er ist auferstanden, er ist nicht hier.
Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten.
Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus,
dass er vor euch hingehen wird nach Galiläa;
dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.

Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab;
denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen.
Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich.

(Evangelium nach Markus, Kapitel 16, Verse 1 bis 8)

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Gottesdienste fallen aus. Gruppentreffen fallen aus. Besuche fallen aus.

Aber: Ostern fällt nicht aus! Denn das Osterfest ist mehr als fröhliches Zusammensein, Eiersuchen oder schönes Wetter.

Ostern - das bedeutet: Gott ordnet das Leben neu!

OstereiEr gibt uns das Versprechen, dass es nichts gibt, das uns von ihm trennen kann. Gott ist mächtig. Er behält das letzte Wort und so ist am Ostermorgen das Grab leer, in das man Jesus gelegt hatte. Gott trägt den Sieg davon. Gott ist bei uns und bleibt bei uns - in Licht und Dunkelheit, an Karfreitag und am Ostermorgen, im Leben und im Sterben.
Wenn wir denken, dass alles zu Ende ist, hat Gott noch immer eine gute Idee für uns.

Seine Geschichte mit uns, mit der Welt und ihren Menschen geht weiter.
Das ist, was wir an Ostern feiern. Dieses Jahr feiern wir anders als sonst: stiller, einsamer, bescheidener. Sorgen beschäftigen uns, Ängste vielleicht auch und manche Erinnerungen tauchen auf. Gerade in dieser besonderen Zeit sind wir eingeladen, aus der Osterbotschaft heraus zu leben.

Gott ist da, ist uns nah. Es ist diese Gewissheit, es ist unser Glaube, der uns die Kraft schenkt, es mit dem Leben aufzunehmen.

Ostern ist das Fest der Hoffnung!

Und so wünschen wir Ihnen allen von Herzen ein gesegnetes Osterfest, das Sie mit Zuversicht erfüllt und Sie spüren lässt:

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag!

 

Im Namen des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Lützel

Ihr Pfarrer Tillmann Böhme

 

Gottesdienste und Andachten zum Mitfeiern

Ostern 2020

Im Fernsehen:

Karfreitag, den 10.04.2020 aus dem Evangelischen Dom St. Petri zu Bautzen (ARD / 10:00 Uhr)

Ostersonntag, den 12.04.2020 aus der Evangelischen Saalkirche Ingelheim (ZDF / 9:30 Uhr)

Ostermontag, den 13.04.2020 aus der Evangelischen St. Nicolai-Kirche Lemgo (ARD / 10:00 Uhr)

 

Angebote im Radio:

Deutschlandfunk Evangelische Rundfunkgottesdienste sonntags um 10:05 Uhr

Kirche im SWR 4
Morgengruß (Mo-Sa 6:57 Uhr)
Abendgedanken (Mo-Fr 18:57 Uhr)
Sonntagsgedanken (So 9:20 Uhr)

 

Angebote im Internet:

Evangelische Kirche im Rheinland www.ekir.de
Evangelische Kirche in Deutschland www.ekd.de
Das Medienportal der evangelischen Kirche: www.rundfunk.evangelisch.de

 

Andacht Palmsonntag │ 05.04.2020

Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem. Da nahmen sie Palmenzweige und liefen ihm entgegen …

(Johannes 12,12 ff.)

Christen in aller Welt feiern heute Palmsonntag.
Aber unsere Kirchen bleiben verschlossen. Wir würden so gerne hinauslaufen in den Frühling, aber wir müssen uns bremsen. Wir sind getrennt und doch in Gedanken miteinander verbunden. 

Unser zweites kleines Video aus der Evangelischen Kirche Güls soll uns dabei helfen.

Auch diesmal geht der Dank an Sebastian Alsbach und Guido Höfer für die Technik, an Gabriele Kiefer für die Musik und Jutta Rothburg-Faust für die Gestaltung der Mitte.

Mit guten Wünschen, Ihr Andreas Miksch

 

 

Unsere Glocken – läuten und schweigen

In diesen Tagen der weltweiten Corona-Pandemie sind unsere Kirchentüren verschlossen.

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Uns ist „soziale Distanz“ auferlegt, und doch wollen wir als Christen und Menschen miteinander verbunden bleiben.
Fünf Kirchen hat unsere Kirchengemeinde. Vier Kirchen haben auch Glocken. Diese setzen wir in diesen Tagen auf unterschiedliche Weise ein:

so wie die Glocken in Bodelschwingh mittags läuten, so läuten die Glocken der Kirche in Metternich und der Gülser Kirche (Foto) täglich um 19.30 Uhr für gute fünf Minuten in ökumenischer Verbundenheit als ein Abendläuten, als eine Einladung zum Innehalten, zum Gebet;

die Glocken im Turm an der Martin-Luther-Kirche in Neuendorf schweigen als Ausdruck für den Verzicht, der von uns gefordert wird. Weder unsere Gemeinde noch unsere ökumenischen Gastgemeinden können sich zum Gottesdienst versammeln. So soll das Schweigen sprechen.

Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns in allem Leiden.
Voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten,
voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten.

eg 171, 2


Andreas Miksch, 31.3.2020

 

Andacht Ubuntu | 28.03.2020

Ich bin, weil wir sind und weil wir sind, deshalb bin ich.

Desmond Tutu, ehemaliger anglikanischer Erzbischof von Kapstadt und Friedensnobelpreisträger.

 

Alle unsere Gottesdienste fallen zurzeit aus, das ist schmerzlich. Auch unser Lichtergottesdienst in der Ev. Kirche in Güls vor 2 Wochen fiel aus.

Nun suchen wir andere Wege, um miteinander zu feiern und uns verbunden zu fühlen als christliche Gemeinschaft. So haben wir dieses Video gemacht. Und ich glaube, Gott ist gegenwärtig und mitten unter uns.

Ich danke allen, die mitgewirkt haben. Gabriele Kiefer für die Musik, Sebastian Alsbach und Guido Höfer für die Technik. Jutta Rothburg-Faust für das Gestalten unserer Mitte.

Ihre Beate Braun-Miksch

 

 

"Not lehrt beten"

Liebe Gemeindeglieder,

"Not lehrt beten", sagt man, denn in Krisenzeiten sind die Kirchen für gewöhnlich spürbar voller als sonst.

Nur - diesmal sind wir von einer Krise betroffen, die uns sogar die Kirchen schließen lässt. Keine Gottesdienste, keine Konfirmationen oder Jubelkonfirmationen, keine Hochzeiten, keine Taufen. Und Bestattungen finden im kleinsten Kreis statt. 

Gerade in solch schwierigen Zeiten, gerade in der Passions- und Osterzeit fehlen mir die Gottesdienste.
Mir fehlen auch die direkten Kontakte zu Ihnen, mir fehlen der Smalltalk an der Kirchentür oder die Gespräche in unseren Gruppen und Kreisen.

Wie geht es Ihnen? Machen Sie sich große Sorgen oder bemühen Sie sich um Gelassenheit? Brauchen Sie eine Hilfestellung oder ein Gespräch, das die Langeweile der Isolation durchbricht?

Zum Glück funktionieren Telefon und Internet einwandfrei. Darum: Rufen Sie einfach an.

Wie immer stehen wir Pfarrer und Pfarrerinnen Ihnen telefonisch gerne zur Seite:

  • Pfr'in Arendsen und Pfr. Böhme: 0261 8705;
  • Pfr'in Braun-Miksch und Pfr. Miksch: 0261 27511;
  • Pfr. Stahl: 0261 83245 und Pfr'in Rudolph: 0176 40457515.

Und unter dem Link >>> kirchenkreis-koblenz.de >>> finden Sie auf der Homepage des Kirchenkreises viele Gottesdienst-Angebote, die uns über diese schwierige Zeit hinweg helfen wollen.

So bleiben wir in Verbindung: gedanklich, telefonisch, im Gebet.

Alles Gute! Vera Rudolph

 

Gemeindebüro

Evangelische Kirchengemeinde Koblenz-Lützel
Moselring 2-4
56068 Koblenz
Postfach 20 05 62
56005 Koblenz

Telefon 0261 40 40 326
Telefax 0261 40 40 344

E-Mail Kontakt >>>

Tageslosung

Samstag, 31. Oktober 2020
Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.

Monatsspruch Oktober 2020

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn‘s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl.

Jeremia 29,7

Bob Stevenson
StudeStudent

Jahreslosung 2020

Ich glaube;
hilf meinem Unglauben!

Mk 9,24 (L=E)

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